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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung von VERION (Stand: April 2026)

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen VisionByte | Creative Agency, Rechtsträger: VisionByte GmbH, Geschäftsführer: Alex Wörl, Leon Block, Astheimer Str. 31, 65428 Rüsselsheim am Main (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform VERION.

(2) Die AGB richten sich vorrangig an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie an Vereine und Organisationen. Sofern Verbraucher (§ 13 BGB) einen Vertrag abschließen, gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzrechte ergänzend.

2. Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die SaaS-Plattform VERION zur Verfügung. Diese umfasst die im jeweils gebuchten Tarif enthaltenen Funktionen (vgl. aktuelle Leistungsbeschreibung auf der Website).

(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Plattform für die Dauer des Vertrags. Eine Weitergabe, Sub-Lizenzierung oder der Weiterverkauf sind untersagt.

(3) Individuelle Anpassungen, Integrationen oder White-Label-Optionen sind ausschließlich im Rahmen gesonderter Enterprise-Verträge möglich.

3. Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt zustande durch Registrierung des Kunden über die Website/App und Auswahl eines kostenpflichtigen Abonnements (Subscription).

(2) Die Abrechnung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd..

3a. Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung ist unter verion-app.de/widerruf abrufbar.

(2) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis bestätigt, dass er damit sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).

4. Laufzeit und Kündigung

(1) Monatliche Abonnements können jederzeit mit Wirkung zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats gekündigt werden.

(2) Jährliche Abonnements können mit einer Frist von 1 Monat zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

5. Preise und Zahlung

(1) Die Preise ergeben sich aus den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Tarifen auf der Website.

(2) Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer (brutto).

(3) Die Abrechnung erfolgt automatisch über Stripe (Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, PayPal).

(4) Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.

6. Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter stellt die Plattform mit einer Verfügbarkeit von 99,9 % im Jahresmittel bereit.

(2) Hiervon ausgenommen sind angekündigte Wartungsarbeiten, die rechtzeitig mitgeteilt werden, sowie Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, Ausfälle bei Sub-Dienstleistern).

6a. Aktualisierungen und Updates

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden während der Vertragslaufzeit erforderliche Aktualisierungen (Updates) bereit, die die Vertragsmäßigkeit der Plattform erhalten (§ 327f BGB). Dies umfasst Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen und funktionale Aktualisierungen.

(2) Der Kunde wird über bereitstehende Aktualisierungen in angemessener Form informiert. Wesentliche Änderungen am Funktionsumfang werden rechtzeitig angekündigt.

(3) Der Kunde hat das Recht, bei Vertragsende seine Daten über die bereitgestellte Export-Funktion herunterzuladen (Datenportabilität gem. § 327p BGB).

7. Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform nur im Rahmen des geltenden Rechts und dieser AGB zu nutzen.

(2) Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

(3) Der Kunde ist selbst für die Sicherung seiner Daten verantwortlich (Export-Funktion steht zur Verfügung).

(4) Eine missbräuchliche Nutzung der Plattform – insbesondere für rechtswidrige Inhalte, Spam oder die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen – ist untersagt.

8. Haftung und Gewährleistung

(1) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für eine jederzeit fehlerfreie und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform.

(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.

(3) Bei erkannten Fehlern und Bugs verpflichtet sich der Anbieter, diese im Rahmen der technischen Möglichkeiten zeitnah zu beheben.

9. Datenschutz

(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung.

(2) Die Plattform läuft auf eigenen Servern in Deutschland. Der Anbieter setzt ausgewählte Sub-Dienstleister (u. a. Stripe für die Zahlungsabwicklung) ein. Mit allen Subprozessoren bestehen Auftragsverarbeitungsverträge (DPA) nach Art. 28 DSGVO.

10. Kundendaten

(1) Alle durch den Kunden auf die Plattform eingestellten Daten bleiben Eigentum des Kunden.

(2) Der Anbieter erhält lediglich das Recht, diese Daten für die Dauer des Vertrags zum Betrieb der Plattform zu speichern und zu verarbeiten.

(3) Nach Vertragsende werden die Daten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

11. Sperrung bei Verstößen oder Zahlungsverzug

Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zur Plattform ganz oder teilweise zu sperren, wenn der Kunde gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt oder sich mit Zahlungen in Verzug befindet.

12. Leistungsänderungen

Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen der Plattform anzupassen, zu erweitern oder einzuschränken, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Wesentliche Änderungen werden rechtzeitig angekündigt.

13. Höhere Gewalt

Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Verzögerungen, die durch Ereignisse außerhalb seines Einflussbereichs verursacht werden (höhere Gewalt, Naturkatastrophen, Streiks, Stromausfälle, Ausfälle bei Drittanbietern).

14. Änderung der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.

(2) Über Änderungen wird der Kunde mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten informiert.

(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen Bedingungen als angenommen.

15. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand ist Rüsselsheim am Main, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

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